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St. Pölten, 4. April 2025 (aiz.info)

LK NÖ: Johannes Schmuckenschlager als Präsident angelobt

Andrea Wagner und Lorenz Mayr als Vizepräsidenten bestätigt

Nach der Landwirtschaftskammerwahl am 9. März fand heute die konstituierende Sitzung der Vollversammlung der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer statt. Das Führungstrio stellt erneut der NÖ Bauernbund – Johannes Schmuckenschlager wurde als Präsident einstimmig wiedergewählt, auch seine beiden Vizepräsidenten Andrea Wagner und Lorenz Mayr wurden bestätigt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm im Beisein zahlreicher Partner und Wegbegleiter die feierliche Angelobung der, von den Landeskammerräten gewählten, Kammerspitze vor. „Mit der hohen Wahlbeteiligung und dem Vertrauen der Bäuerinnen und Bauern ausgestattet sind wir gut gerüstet, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Wir sind gut aufgestellt und gehen entschlossen an unsere Aufgaben heran“, so Schmuckenschlager.
 
„Die Bäuerinnen und Bauern in Niederösterreich haben bei der Kammerwahl Stabilität und Kontinuität gewählt. Nun ist es wichtig, konstruktiv und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig kontroverse Themen offen zu diskutieren. Der Fokus liegt inhaltlich auf unserem Arbeitsprogramm 2025 bis 2030“, erklärt Schmuckenschlager. Die Ausrichtung als Landwirtschaftskammer Niederösterreich steht für Präsident Johannes Schmuckenschlager und seine Vizepräsidenten Andrea Wagner und Lorenz Mayr außer Frage: „Unser Handeln und Tun erfolgt immer im Interesse der Bäuerinnen und Bauern, das hat für uns oberste Priorität. Denn wir wollen eine schlagkräftige Interessenvertretung sicherstellen.“
 
LH Mikl-Leitner und LH-Stv. Pernkopf sehen Landwirtschaftskammer als konstante Kraft
 
Die Bedeutung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich als konstante Kraft und die Wichtigkeit des Miteinanders streicht auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hervor: „Wir brauchen Rahmenbedingungen, die es weiterhin möglich machen, dass unsere Bäuerinnen und Bauern von der landwirtschaftlichen Produktion leben und die Versorgungssicherheit für unsere Landsleute ermöglichen können. Und dazu braucht es eine starke Interessenvertretung, die sich für die Anliegen der Bauernschaft ins Zeug legt. Das Ergebnis der Landwirtschaftskammer-Wahlen ist eine Bestätigung des bisherigen Weges. Ich freue mich sehr, dass ich Johannes Schmuckenschlager als Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich angeloben darf. Er ist Interessenvertreter mit Leib und Seele, der die Anliegen seiner Landwirtinnen und Landwirte mit vollem Einsatz vertritt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Interesse unserer Bäuerinnen und Bauern in Niederösterreich.“
 
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf erklärt: "Die Landwirtschaftskammer ist die starke Stimme der Bäuerinnen und Bauern. Die Kammerwahl hat das bestätigt und Präsident Schmuckenschlager gestärkt. Jetzt geht es darum, entschlossen das Richtige für die bäuerlichen Betriebe und die Versorgungssicherheit zu tun. Wir brauchen mehr Landwirtschaft, weniger Zettelwirtschaft und gerade jetzt konsequente Maßnahmen gegen Bedrohungen wie die Maul- und Klauenseuche.“
 
Zentrale Themen konsequent vorantreiben
 
In seiner Grundsatzerklärung betont Schmuckenschlager die Notwendigkeit, zentrale Themen für die Land- und Forstwirtschaft konsequent voranzutreiben. So setzt sich die Landwirtschaftskammer Niederösterreich für eine klar pro-österreichische Marktausrichtung ein – insbesondere durch eine verpflichtende und transparente Herkunftskennzeichnung. Nur so kann die heimische landwirtschaftliche Produktion langfristig gesichert und die Versorgungssicherheit in Österreich gewährleistet werden. Dieses Ziel findet auch im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung einen zentralen Stellenwert – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender klimatischer Herausforderungen wie anhaltender Trockenperioden oder der Bedrohung durch Tierseuchen, wie die Maul- und Klauenseuche, die derzeit die heimische Landwirtschaft bedroht. „Gerade deshalb ist es auch von großer Bedeutung, Bundesminister Norbert Totschnig bei der Durchsetzung unserer gemeinsamen Anliegen hinsichtlich der Versorgungssicherheit zu unterstützen“, sagt der Kammerpräsident. Gleichzeitig brauche es spürbare Entlastungen durch weniger Bürokratie. Zudem müssen die vielfältigen Leistungen, die unsere Bäuerinnen und Bauern tagtäglich im Umwelt- und Klimaschutz erbringen, von der öffentlichen Hand angemessen anerkannt und abgegolten werden.
 
Umfassende Schutzmaßnahmen gegen Maul- und Klauenseuche gefordert
 
Angesichts der aktuellen Nachweise der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Slowakei sowie in Ungarn ist die Tierhaltung in Österreich erheblich gefährdet. Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern reagieren mit großer Sorge auf die aktuelle Lage und setzen bereits umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen um. Ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Österreich hätte gravierende wirtschaftliche Schäden für unsere bäuerlichen Betriebe zur Folge – insbesondere durch Keulungen, Handelsbeschränkungen, Sperrmaßnahmen sowie notwendige Seuchenbekämpfungsmaßnahmen. Darüber hinaus wäre die Versorgungssicherheit in unserem Land massiv gefährdet. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert das Gesundheitsministerium sowie die zuständige niederösterreichische Tierschutzlandesrätin auf, umgehend alle nötigen Vorkehrungen zu treffen, um die landwirtschaftlichen Tierhaltungsbetriebe zu schützen:
 
Sämtliche bisher beschlossenen Maßnahmen zur Prävention der Maul- und Klauenseuche, insbesondere das Einfuhrverbot für Nutztiere, Fleisch- und Milchprodukte aus den betroffenen Regionen, sind vollumfänglich und konsequent umzusetzen sowie deren Umsetzung zu kontrollieren.
 
Im Rahmen eines gesamthaften Krisenplanes sind neben den umzusetzenden Maßnahmen auch bewusstseinsbildende Maßnahmen bei der Bevölkerung, zum bestmöglichen, vorbeugenden Schutz der gefährdeten Betriebe, notwendig.
 
An den Grenzübergängen zu Ungarn und zur Slowakei sind umgehend Kontrollen und Desinfektionsmaßnahmen bei der Einreise nach Österreich umzusetzen, um eine Einschleppung des Virus möglichst zu verhindern.
 
Im Falle wirtschaftlicher Schäden sind rasche und unbürokratische Unterstützungsmaßnahmen für direkt und indirekt betroffene Betriebe sicherzustellen.
 
Entscheidend ist dabei auch eine effiziente und rasche Koordinierung im Sinnes eines Krisenstabes auf Bundes- und Landesebene unter Einbindung der Vollzugsbehörden. Nur mit vereinten Kräften und durch abgestimmtes Handeln auf allen Ebenen kann es gelingen, Österreich frei von der Maul- und Klauenseuche zu halten – zum Schutz der Tiere, unserer Bäuerinnen und Bauern und der Versorgungssicherheit unseres Landes.
 
Landwirtschaftskammer geht mit klarem Kurs und starker Stimme in die Zukunft
 
Die Landwirtschaftskammer ist eine verlässliche Stütze für die Bäuerinnen und Bauern. Mit ihren Bezirksbauernkammern, regionalen Funktionärinnen und Funktionären, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zahlreichen Vereinen und Verbänden ist die Landwirtschaftskammer direkt vor Ort und setzt sich unmittelbar für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern ein. „Wir gehen mit klarem Kurs und starker Stimme in die Zukunft. Und wir stehen auch weiterhin mit voller Kraft an der Seite unserer Bäuerinnen und Bauern, um Herausforderungen zu meistern, Lösungen voranzutreiben und eine starke, nachhaltige Landwirtschaft zu sichern“, so Schmuckenschlager abschließend. (Schluss) APA OTS 2025-04-04/12:17
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