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Wien, 16. Jänner 2026 (aiz.info)

EU-Schweinemarkt anhaltend schwierig

Erzeugerpreise in Österreich auf Vorwochenniveau

Deutschland berichtet, dass nach dem deutlichen Preisrückgang in der vergangenen Woche der Handel mit Schlachtschweinen nun stetig läuft. Die Schlachtunternehmen ordern zügig Tiere, die Überhänge können allerdings nur langsam abgebaut werden, wobei es gebietsweise große Unterschiede gibt. Auch die Schlachtgewichte liegen noch auf einem hohen Niveau. In Frankreich hat starker Schneefall in den vergangenen Wochen zu einer deutlichen Reduktion der Schlachtungen geführt. Entsprechend haben sich die Überhänge weiter aufgebaut. Aus Sicht von Spanien liegen die Schlachtungen bis Mitte Januar auf einem sehr hohen Niveau, das niedrige Preisniveau ermöglicht eine zügige Vermarktung der Schweine. Entsprechend werden auch die Überhänge stetig abgebaut, die Schlachtgewichte sinken. Der Fleischhandel läuft innerhalb der EU zügig, wenn auch zu niedrigen Preisen. Anders der Export in Drittländer, der sich nach wie vor sehr schwierig gestaltet. Dennoch scheint sich der Markt langsam zu stabilisieren. 

Ö Markt: Überhangabbau ist durch volle Schlachtwochen voll im Gange 

Volle Schlachtwochen ermöglichen jetzt wieder den Abbau der belastenden Überhänge in Österreich. So werden die Schlachtzahlen in dieser Woche wieder an die 100.000 Stück herankommen. Die Überhänge sind aber regional unterschiedlich verteilt. In Ober- und Niederösterreich müssen die Schweine derzeit noch länger auf die Abholung warten, während in der Steiermark durch die große Schlachthofstruktur die Überhänge generell moderater ausgefallen sind und wahrscheinlich bis Ende nächster Woche der Markt wieder vollständig geräumt sein dürfte. Auch die Nachfrage an Schweinefleisch ist wieder deutlich gestiegen, da die industrielle Lebensmittelverarbeitung wieder voll hochgefahren ist bzw. das billige Schweinefleisch derzeit auch gerne eingelagert wird. Nach der empfindlichen Preiskorrektur letzte Woche, wodurch es derzeit für die Schweinebauern nicht möglich ist, wirtschaftlich zu produzieren, war zur weiteren Sicherung des Abbauens der Überhänge eine unveränderte Preisnotierung die Konsequenz daraus.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,39 (+/- 0,00) 
Zuchten-Basispreis: EUR 0,72 (+/- 0,00) (Schluss)
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